Neuigkeiten

Das Ostafrika-Projekt setzt die Tradition des vorherigen Kenia-Projektes fort. Wir halten Sie durch regelmäßige Nachrichten-Beiträge über unsere Aktivitäten in Kenia, Uganda und Äthiopien auf dem neusten Stand. Die Beiträge spiegeln dabei unsere Erfahrungen vor Ort wieder. Sie finden kurze und intensive Beiträge über ausergewöhnliche Momente. Aber auch umfangreiche Postings über Hintergrundinformationen, die uns oft erst nach einer längeren Verarbeitungsphase der Lebensituation der Betroffenen sehr nahe bringen.


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Ostafrika-Projekt

1 day 2 hours ago

Wincent Weiß singt in seinem Lied: „Ey, es wär` schön blöd nicht an WUNDER zu glauben“
Und wie recht er hat!!!
Nairobi ist die prosperierende Hauptstadt Kenias mit ca. 5 Millionen Einwohnern. Doch weit über die Hälfte leben in über 200 Armenvierteln der Stadt. Wer den Slum Mathare besucht, hier helfen wir schon viele Jahre, trifft auf unvorstellbar große Not. Ein Teammitglied sagte einmal, dies muss das Vorzimmer zur Hölle sein. Direkt am Mathare River gibt es eine Blau-Kreuz Selbsthilfegruppe. Zirka 30 Freunde, zum großen Teil ehemalige Schnapsbrenner, leben abstinent. Immer wieder gelingt es ihnen, neue Mitglieder zu gewinnen, die dann in den Räumen der BK-Gruppe ambulant entgiften können. BeWUNDERnswert!!!
Als wir 2019 vor Ort waren unten am River, SCHRIE Joseph (Foto 1) in völliger Verzweiflung ein Gebet. Es gelang den Freunden Joseph clean zu bekommen und heute ist er ein zufriedener Kleinbauer in einer ländlichen Gegend. (Foto 2) BeWUNDERnswert!!!
Mit viel Herzblut haben die Mitglieder der BK-Gruppe um ihren Leiter Morris einen Gruppenraum zu einer kleinen Bibliothek ausgebaut. (Foto 3) Hier können die Kinder zur Ruhe kommen und ungestört lernen. BeWUNDERnswert!!!
Kinder brauchen Herzenswärme und Hoffnung auf eine bessere Zukunft fern ab von den Armenvierteln. James ist der Trainer von mehreren Fußballteams, (Foto 4) darunter ein reines Girls Team. Es ist kein Geheimnis, dass Fußball als Mannschaftssport sich ausgesprochen vorteilhaft auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirkt. Teamgeist, Respekt, mentale Stärke und gesunder Ehrgeiz werden besonders gefördert. Und wie die Kids sich engagieren und um jeden Ball kämpfen, einfach BeWUNDERnswert!!!
Vor dem Wirken dieser Blau-Kreuz Gruppe in Mathare kann man nur den Hut ziehen. In all der Not nicht aufzugeben, Freude und Hoffnung zu teilen BeWUNDERnswert!!!
Herzlichen DANK all jene, die als Sponsoren und Unterstützer diese kleinen WUNDER immer wieder möglich machen!!!

Ostafrika-Projekt

1 week 1 day ago

UGANDA WIEDER IM LOCKDOWN. Ein paar Streiflichter.
Die Hauptmaßnahme ist die strikte Einschränkung des Bewegungsraumes. Die Maßnahmen werden durchgesetzt und die Informationen über die Gefährlichkeit des Infektionsgeschehens verbreiten Angst. Schule? Sie fällt wieder für Monate aus. Wir vereinbarten, das Schulgeld für Nahrungsmittel für die Familien zu nutzen. Extra Geld sandten wir für die Straßenkinder. (Bild 1: Einkauf) Die Regierungsbehörde erlaubte, dass 20 Familien im Zentrum von RING OF HOPE die Nahrungsmittel erhalten konnten. (Bild 2: Abladen im Zentrum; Bild 3: Gesichtsmasken werden in Tinas Skilling Centre genäht; Bild 4: Aufteilung in kleinere Portionen) „leaders“, also politische Leiter waren anwesend und überwachten, ob die Regeln eingehalten wurden. (Bild 5: die Familien bei der Verteilung im Zentrum; Bild 6: in der Kultur Ugandas knien Frauen manchmal, wenn sie etwas empfangen)
Für die Straßenkinder und - Jugenlichen hat sich die Lage wieder extrem verschlechtert. Vor dem Lockdown haben sie sich durch Gelegenheitsarbeiten das Geld zum Leben verdient. Eine ganze Reihe von ihnen hat sich in die Slums verzogen und jeweils einen Raum zu mehreren gemietet. Aber sie dürfen den Slum nicht verlassen. Alle Wege und Straßen, die in die Stadt führen, sind von Polizei und Armee abgeriegelt. Ebenso und noch dramatischer ist die Lage der Kinder, die in irgendeiner Straßenecke kampieren. 50 dieser Straßenjungen“familien“ durften sie einladen. (Bild 7: Straßenkinder empfangen die Zuteilung, Bild 8: auch die Medien waren vertreten) Sie erhielten Maismehl, Fisch, Öl, Zwiebeln, Zucker, Salz, Seife und Gesichtsmasken. (Bild 7: auch die Medien ware vertreten) Und mit Sondergenehmigung durften sie auch einzelnen Familien Nahrung nach Hause bringen. (Bild 9, links ist Jackson, der Leiter der Arbeit in Jinja) VIELEN DANK IM NAMEN UNSERER FREUNDE, IT IS GREAT!

Ostafrika-Projekt

2 weeks 1 day ago

Wir haben seit längerer Zeit nicht aus Embu berichtet. Dies heißt nicht, dass unsere Projektarbeit hier ruht, ganz im Gegenteil!
Embu ist eine Stadt in Kenia, ungefähr 120 Kilometer nordöstlich von Nairobi, in Richtung des Mount Kenya.
Wir helfen hier als Team seit vielen Jahren. Neben einer Arbeit für Straßenkinder hat sich eine tatkräftige Gruppe junger Frauen gefunden, die ihr Leben geändert haben. Veränderungen selbst herbeiführen, heißt das Leben selbst gestalten. Und genau dies hat die Gruppe um ihre Leiterin Caroline getan. Gemeinsam haben sie sich neue Einkommensquellen erschlossen und wir unterstützen dies, leisten so Hilfe zur Selbsthilfe.
Neben einem schlichten Friseur- und Kosmetikgeschäft (auf Grund des neuerlichen lockdown läuft es nur stockend) haben sich die Frauen eine kleine Hühner-und Schweinefarm aufgebaut, für Eigenbedarf aber in erster Linie für den Verkauf. Die Aufzucht der Tiere läuft erfolgreich, auch weil sich vorab eingehend mit dem Thema beschäftigt wurde. Mut zu Neuem, Fleiß und „Macherqualitäten“ haben so eine kleine Erfolgsstory geschrieben! Chapeau vor diesen jungen Frauen und herzlichen Dank an die lieben treuen Unterstützer, die solche neuen Lebensperspektiven immer wieder ermöglichen.

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